Gewalt im Bild

Wie gehen JournalistInnen und Bildredaktionen mit Enthauptungs-Videos und Gewaltdarstellungen des so genannten „Islamischen Staates“ um? Ist es notwendig, diese Bilder zu zeigen, weil sie eine brutale Realität abbilden? Oder werden Medien dadurch zum verlängerten Propagandaarm einer Terrororganisation?

Über diese Fragen diskutiere ich am 3. November 2014 unter der Moderation von Alexander Warzilek (Österreichischer Presserat) mit den JournalistInnen Alexander Millecker (Chefredakteur von ATV), Madeleine Suttner (bis vor kurzem Fotochefin des Wirtschaftsblatts), Rainer Schüller (Der Standard) und Robert Treichler (profil). Die JournalistInnen schildern ihre persönlichen Erfahrungen und beschreiben Entscheidungsabläufe in den Redaktionen. Ich werde das Thema aus Perspektive der visuellen politischen Kommunikationsforschung beleuchten.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung ist hier möglich.

Montag, 3. November 2014, 19:00 | Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien

  1. Liebe Petra,
    wurde von dieser Diskussion eine Videoaufnahme gemacht oder ein Bericht darüber geschrieben?
    Wo kann man diese sich ansehen oder nachlesen?

    Ich studiere Geschichte an der Uni Köln und erarbeite eine Fragestellung zum Thema Bildakt. Meine Recherche entwickelt sich in die Richtung: Umgang der westlichen Medien mit islamistischen Bildakten nach 9/11.

    mit freundlichen Grüßen
    Yevgeniy

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