Projekte

Neues Projekt: Gedenkjahr 2018: Vergangenheit im Fokus politischer und öffentlicher Kommunikation

Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit dem österreichischen Gedenkjahr 2018. Ein interdisziplinäres Team aus Forscher*innen der Politikwissenschaft, der Zeitgeschichte und der Digital Humanities widmet sich der Frage, wie in der strategischen Kommunikation politischer Akteur*innen und in medialen und digitalen Öffentlichkeiten auf das Gedenkjahr Bezug genommen wird und welche Deutungsangebote sich mit diesen Bezugnahmen verbinden. Im Zentrum stehen zwei wichtige Eckdaten des Gedenkjahres: die Gründung der Ersten Republik 1918 und der so genannte „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland 1938. Das Forschungsprojekt fokussiert u. a. auf politische Reden, politisches Bildmaterial, Diskurse in sozialen Netzwerken sowie Medienbeiträge. Einen methodischen Schwerpunkt der Analyse bilden visuelle, diskursanalytische und korpuslinguistische Verfahren. Das Forschungsprojekt verbindet die bislang weitgehend getrennt betrachteten Bereiche der Gedächtnispolitik bzw. der Erinnerungskultur und der politischen Kommunikation, um Strategien politischer Akteur*innen im Rückgriff auf Vergangenheit sowie deren mediale Repräsentationen beleuchten und analysieren zu können.

Neues Projekt: Die österreichischen Bundespräsidentenwahlen 2016: Visual Political Storytelling

vdbplakat

Von Februar 2017 bis Februar 2019 läuft am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien die Forschung zum Projekt „Die österreichischen Bundespräsidentenwahlen 2016: Visual Political Storytelling“. Das Projekt wird für die Laufzeit von zwei Jahren vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank gefördert (Merci!) und von der Politikwissenschaftlerin Karin Liebhart geleitet. Ich bin als Key Researcher beteiligt und freue mich auf eine intensive Auseinandersetzung mit politischen Bildstrategien.

Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit dem außergewöhnlichen Wahlkampf, der der Wahl Alexander Van der Bellens zum österreichischen Bundespräsidenten am 4. Dezember 2016 vorausging. Der inhaltliche Fokus liegt auf der visuellen Dimension des Wahlkampfes und einer Analyse analoger und digitaler Werbemittel:

  • Mit welchen visuellen Strategien präsentierten sich die einzelnen KandidatInnen in den Wahlkampfrunden?
  • Auf welche Bildtraditionen griffen sie dabei bewusst oder unbewusst zurück?
  • Welche Erzählstrategien lassen sich aus dem Einsatz von Bildmaterial im Sinne eines politischen „Storytellings“ ableiten?
  • Mit welchen Bildkommentaren haben User in sozialen Netzwerken auf diese Wahlkampfstrategien reagiert?

Weitere Informationen auf der Projektwebsite